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Lenkgetriebeöl wechseln
#1
Tag,

als nächstes will ich das Öl im Lenkgetriebe wechseln.

Hätte jemand von Euch die Geduld, hier in ein paar Sätzen zu erläutern, wie man das am besten macht?


Gruss,

Doc
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#2
Am einfachsten `: deckel des behälter öffnen und mit einer spritze vorhandenes oel absaugen- frisches einfüllen. In angemessener zeitspanne nochmals ein wechsel und dann hast du schon perfektes oel im gesamten kreislauf. Die andere möglichkeit ist : absaugen- leitung öffnen am flexschlauch und vollstaendig ablaufen lassen- mit frischem auffüllen- ein paar stunden warten damit ev. luftblasen zurück kommen- vorsichtig starten und lenkrad leicht bewegen um druckaufbau zu spüren- dichtheitskontrolle und ev. oelstand ergaenzen.
Gruss   John
natürlich filter rausnehmen um den behaelter mit einer spritze zu entleeren können
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#3
Hallo John, vielen Dank erst mal.

Muss man den wagen nicht vorne aufbocken und das Lenkrad li./re. einschlagen, um das System zu entleeren?
Hab das so irgendwo gelesen.

Um ehrlich zu sein, würde ich bevorzugen, das alte Öl nicht  mit dem frischem zu vermischen, sondern es zu ersetzen.

Gruss,

Doc
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#4
Bei fahrzeugen die einen hydraulischen zylinder haben welcher auf das lenkgestaenge wirkt ist es in der tat besser die volle lenkbewegung von links nach rechts  zu machen um den zylinder leeren können. Bei unseren LN2 jedoch haben wir kein hyd.zylinder . Die oelpumpe wirkt direkt auf das lenkgetriebe, unser servolenkungsoel macht also nur den kreislauf pumpe-lenkgetriebe. Wenn du den flexschlauch am lenkgetriebe öffnest läuft praktisch alles oel raus  , unabhaengig von der position der lenkung. 
Mein vorschlag mit oel absaugen und wieder auffüllen hat den vorteil das deine servo-pumpe nicht leer "startet" nach dem befüllen. Die auswirkungen (mechanisch) sind mit sicherheit viel schaedlicher als wenn noch ein paar deziliter vom alten oel sich mit dem frischen vermischen, jedoch die pumpe "im oel " bleibt.
Mit einem zweiten wechsel hast du dann alles oel erneuert , ohne die pumpe nur 1 sekunde leer laufen lassen.
Bei vollstaendig entlertem system könnte dir, wenn du pech hast, eine luftblase aerger machen, dies könnte zu einem totalschaden der pumpe führen wenn du nicht in angemessener zeit entlüften  kannst. Deshalb schrieb ich " nach dem starten mit dem lenkrad kleine bewegungen " machen um sicherstellen das druck aufgebaut wird, ansonsten SOFORT motor abstellen bevor die pumpe blockiert. Die servolenkungs -pumpe ist eine tauchpumpe, d.h. die ist nicht in der lage flüssigkeit ansaugen, nur mit druck befördern, kann sich nicht selbst füllen.
Gruss   John
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#5
Hallo John,

deine Ausführung spricht auf jedem Fall für die 'einfache Methode' !

Gruss,

Doc
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#6
So, ich hab' es mir anders überlegt.

Werde in jedem Fall zuerst die beiden Leitungen, Lenkgetriebe -> Servopumpe, erneuern und dann mit frischem Öl auffüllen. Die sehen nähmlich wirklich gar nicht mehr gut aus.

Jetzt muss ich schauen, ob ich die im Ersatzteilehandel besorge, alternativ könnte die ein Bekannter von mir komplet als Metalleitung anfertigen.

Gruss,

Doc
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.