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Rost am LN2
#11
Hallo,

die Stelle ist ein gefährdeter Bereich.
Zum einen scheuern die Einstiegsleisten unten auf dem Lack.
Ich hab bei meinen Leisten eine Art Kantenschutz aus dem alten Türgummi angebracht. Dadurch liegt das weiche EPDM auf dem Lack auf und es scheuert nicht mehr.

Weiterhin dringt über zwei Stellen Wasser ein und sammelt sich in der Sicke.
Das war beim G-Modell schon ein Problem.
Die erste Stelle ist über die Tür selbst, das Austellfenster ist nicht 100% dicht - das ist im Prinzip keine Scheibe, aber da läuft das Wasser meist außen lang und unten aus der Tür raus. 
Durch die Konstruktion des Austellfenster läuft das Wasser nach innen und Innen auf dem Blech nach unten.
Normalerweise sind an den Türen Folien dran welche im weitesten diesen Wassereintritt verhindern, weil es dadurch wieder in Richtung Türinnenseite läuft und dann nach unten raus.
Fehlt die Folie oder ist diese beschädigt oder nicht mehr richtig angeklebt, läuft das Wasser zwischen Türverkleidung und Blech bis auf den Türgummi und von dort in die Sicke.

Ein weiteres Problem sind die Türdichtungen, vor allem in Verbindung mit Dachträgern, dessen Füße in der Regenrinne stehen.
Durch die Füße sammelt sich Dreck in der Rinne, dann fließt das Wasser nicht mehr vorne oder hinten ab sondern auch an der Dtelle wo die Füße sind.
Das Wasser läuft dann nach unten, von oben in den Türgummi und über diesen bis nach unten in die Sicke.
Das gleiche kann auch passieren wenn der Regen sehr flach kommt und das Fahrzeug schräg steht.
Ich empfehle deshalb die Türgummis mit dauerelastischer Dichtmasse einzusetzen.


Grüße Dirk
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#12
Hallo, bei uns war zudem noch das Grommet, in dem das Kabel zum Kotflügelblinker verläuft, herausgeflutscht; ob da auch Wasser von unten nach oben eindringen kann? 

Die sonstigen Kabel in der Rostwanne waren schon zigfach gefixt.

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#13
Bei mir hatte es zum Glück nicht so grosse Roststellen. Die Rinne unter dem Einstiegschutz war aber auch angefressen und auch beim Gaspedal hatte es ein wenig weil dort die Orginalmatte durchgescheuert war. Rost entfernt, Rostumwandler drauf, einwirken 12 Stunden und danach mit Wasser neutralisieren bzw. abwaschen. Gut trocknen und Grundierung drauf. Danach Decklack. Alles mit Pinsel.
   
   
   
   
Auch an der Innenseite der vorderen Kotflügel und den Metallhalterungen für den Kunststoffteil der Kotflügel hatte es ein wenig. Ich hab alles demontiert, Roststellen sandgestrahlt, kleine Teile rausgeschnitten und neues Blech eingesetzt.
   
   
   
Dann ab zum Pulverstrahlen ( ergibt feinere Oberfläche als Sandstrahlen..) Pulvergrundieren und Pulverbeschichten mit Decklack schwarz...
   
Danach hab ich alle heiklen Stellen und vor allem die Hohlräume im Fahrerhausboden behandelt. Weil es nicht so viel war, hab ich nur mit Dosen und einem 360 Grad Sprühaufsatz für Dosen gearbeitet. Hatte keine Lust meine Hohlraumspritzpistole schmutzig zu machen... Ist zwar teurer, ging aber schnell und die Düse funktioniert auch gut!
Es hat überall schwarze Abdeckkappen in zwei Grössen. Innen und unter der Kabine. Die hab ich alle ersetzt durch neue. Auch die Türen hab ich gleich ausgeblasen bis es unten tropfte.....
   
   
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#14
Hohlraumversiegelung habe ich auch gemacht
Mit Mike Sanders Versiegelung

Nun da der Karren in der Sonne Steht tropft es aus allen Löchern und versaut den Hof Wütend
Vielleicht hab ich es auch ein bisschen übertrieben Verwirrt
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#15
   
   
   
Dann die gepulverten Teile vom Spritzwerk gehohlt... Tadah!
   
Beim tritt die Gewinde nachgeschnitten :
   
...und alles wieder zusammengebaut!
   
   
Der Wagen ist nun bereit für den TüV ( MFK ), den ich im Juli machen werde mit umschreiben auf Camper und ablasten auf 7.5t. Danach kommt irgendwann der Koffer, die Winde und das schwere Stromaggregat weg... aber das ist eine andere Geschichte!

Gruss Romano

PS: Wenn jemand Interesse an einer Rotzler Seilwinde hat ( 5Tonnen mit 60Meter Stahlseil ) kann gerne beim Abbau geholfen werden. Den Propeller an der Front hab ich schon mal ganz sorgfältig demontiert...
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#16
Saubere Arbeit Romano Daumen hoch!
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#17
Tolle Arbeit Romano!

Wir sind auch fast wieder dicht:

https://ln2-forum.de/thread-203-post-4990.html#pid4990
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.