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Werkzeug zur Restauration.
#1
Hi, ich möchte dem Rost vor der Lackierung mit Brantho Korrux 3in1 mit einem Nadelentroster zu Leibe rücken. Hat jemand gute Erfahrungen mit einem günstigen Gerät gemacht? 

Dieser Thread kann gerne für jegliche Werkzeugfragen genutzt werden Lächelnd

Grüße
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#2
Hi, habe damals zunächst nach einem gebrauchten Profigerät Ausschau gehalten, mich aber dann für einen Chinakracher mit Ersatzkopf aus der Bucht entschieden, Kosten <40€.

Empfehlen kann ich Dir zusätzlich noch Reinigungsscheiben für die kleine Flex und für die Bohrmaschine. Im Volksmund auch als N***rkekse bekannt. Teuer aber effektiv und nicht so aggressiv wie Schruppscheiben. Mit Topf/Zopf-Edelstahlbürsten hingegen poliert man den Rost nur.

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#3
Moin,

mir ging es ähnlich wie Stefan, ich habe letztendlich einen von "BGS" gekauft und bin damit ziemlich zufrieden, hat gut was geschafft und auch die ganze Baustelle überlebt.

Gruß Christoph
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#4
Hi, die Kekse kenne ich auch nutze sie jedoch recht selten.

Weißt du von welchem "Hersteller" der China-Kracher war?


Der BGS Nadelentroster ist auch in der engeren Auswahl.
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#5
Jetzt wo Du es sagst: BGS, da klingelt was
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#6
(28.05.2019, 16:22)JonathanV schrieb: Hi, ich möchte dem Rost vor der Lackierung mit Brantho Korrux 3in1 mit einem Nadelentroster zu Leibe rücken. Hat jemand gute Erfahrungen mit einem günstigen Gerät gemacht? 

Dieser Thread kann gerne für jegliche Werkzeugfragen genutzt werden Lächelnd

Grüße

Ich habe Erfahrung mit Brantho Korrux 3-1, Rost usw:

Eins kann ich dir versprechen: Entrostest du mit einem Nadelentroster, entfernst du nicht den Porenrost und du WIRST nach ein Paar Jahren wieder Rost bekommen - vorausgesetzt das Fahrzeug das ganze Jahr betrieben wird. Kannst du damit leben?

Lucas
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#7
   
Ich schließe mich hier aus aktuellem Anlass auch nochmal an die Diskussion an: Habe heute viel Geld, Kraft, Geduld und viiiel Zeit investiert und das gute Stück TROCKENEIS-gestrahlt. Ich weiß, das hilft nicht gegen Rost, aber so sind jetzt wenigstens alle Schichten ab die diesen überdecken!
Nun die große Frage: was alles drauf machen und in welcher Reihenfolge?
Habe Kovermi Rostumwandler vom KSD, Perlox auf Phosphorsäure-Basis und natürlich das Brantho 3in1 welches in mehreren Schichten drauf soll.
Auch Oxyblock und Owatrol ist noch da.
Freue mich über eure Meinungen dazu...
Beste Grüße
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#8
Zum Thema Brantho Korrux 3in1 kann ich sagen, es lässt sich zwar recht gut mit dem Pinsel verarbeiten, aber die Verarbeitung direkt auf das blanke Metall überzeugt mich im Nachhinein nicht so richtig. Ich habe mein Fahrgestell mit dem Nadelentroster bis zum blanken Metall entrostet, mit den Neg..keksen nachbearbeitet und danach das Brantho in drei Schichten aufgetragen. Was soll ich sagen, die ersten Rostspuren lassen sich wieder blicken. Gut, mein Fahrgestell war unter den ganzen "Schutzschichten" teilweise recht ordentlich angerostet, teils auch mit salzartigen Kristallen dran. Wenn ich das nächste mal drangehe, werde ich auf jeden Fall vorher Rostumwandler und danach einen Primer verwenden. 
Mich würde echt interessieren, wie ihr es gemacht habt, also diejenigen, die eine ähnliche Prozedur schon hinter sich haben. 

Christoph
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#9
Ich sags mal so:

1. Fahrzeug weniger als 10 Jahre behalten: Hier sollte man drauf fokusieren dass das Fahrzeug die nächsten 10 Jahre immer ohne Macken durch den TÜV kommt obwohl es Rostestellen gibt. Mach etwas mit Fluidfilm, Mike Sander, Timemax, Dinitrol etc. Jedes Jahr nachschauen und bei Bedarf etwas draufspritzen/pinseln. Super easy. Die Mittelchen vom Korrosionsschutzdepot wie zB Brantho Korrux sind nicht wirtschaftlich weil der Aufwand ENORM ist. Im Vergleich zu Fette, Wachse, Öle etc, ist die Vorbereitung wie zB Entrosten, Sauberkeit etc ENORM. An allen Stellen wo man nicht ganz sauber arbeitet, wird der Rost DEFINITIV durchdringen (besonders an Schweissnahten, Blechüberlappung/Falzen etc). Und weil der Rost mit Brantho innerhalb 10 Jahren sowieso wieder kommt, wieso dann nicht ein bisschen mit dem einfachen Fluidfilm herumspielen?

2. Fahrzeug mehr als 10 Jahre/Rest des Lebens: a) Entweder Feuerverzinken (gar nicht so schlimm) oder b) Spritzverzinken + Lackieren - aber in diesem Fall muss alles gestrahlt weden. Beide Methoden resultieren in wahre Ruhe betreffend Rost. 

Wichtigste Fragestellung: Wie lange möchte ich das Fahrzeug behalten?
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#10
Hi, danke für deine Anregungen! 
Meinen Syncro habe von unten Sandgestrahlt und dann mit Brantho 3in1 lackiert. Das habe ich aber nur einer dicken Schicht gespritzt. Bin mit dem Ergebnis bis heute recht zufrieden. Lediglich an Steinschlägen oder wo ich unsauber   Gearbeitet habe kommt Rost durch. Strahlen würde ich nicht nochmal, da es echt verdammt dreckig ist und der Sand ÜBERALL ist! Bei einem reinen Stahlteil ist das nicht weiter schlimm aber nicht am halb zerlegtem Chassis. Nun gut. Mit dem BGS Nadler will ich nun erstmal den groben Rost so gut wie möglich entfernen. Unter dem alten Koffer haben sich teilweise starke Rostschichten gebildet. Einiges davon habe ich mit dem Hammer entfernt. 
Wenn man eh schon alles runter hat, wäre ja doof nicht wieder alles so gut wie möglich zu lackieren. Daher werde ich so sauber wie möglich arbeiten und den Rost so gut wie möglich entfernen. Aufs Sandstrahlen werde ich aber ziemlich sicher verzichten. Ich hoffe einfach, dass bei guter Konservierung der Lack bei einem guten Aufbau lange hält. 
Anbauteile, wie Federanschläge, Stoßdämpferaufnahmen vorne, Batterieträger(wenn er bleibt und ich keine Staubox verwende) werde ich verzinken lassen. 

In dem Buch von Dolde steht, dass 4Wheel24 wohl auch nur mit der Bürste entrostet und dann lackiert. Wie deren Erfahrungen sind oder die Fahrzeuge nach 10 Jahren aussieht weiß ich nicht.... 

Am aufwendigsten wird denke ich das penible entfetten vorm lackieren.
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.