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Innenverkleidung Kunststoffteile aufarbeiten
#1
Hallo Leute,

wer hat Erfahrung mit dem aufarbeiten von Kunststoffteilen?

Reinigen? 
Löcher schließen?
Event. mit Folie bekleben? Aber die Sonne und Wärme!

Das Teil sieht sch.... aus, irgendwie reinigen geht bestimmt, aber die div. Löcher sind nicht schön.
   

Gerade im Bereich der alten Aufkleber, sieht man deutlich den Unterschied.

Der Rest sieht besser aus, aber auch nicht wirkl. "neu"

Gr. Mirco
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#2
Hallo Mirco,
ich hab schon überall mal geschaut.
"Reparaturen" sahen nicht immer gelungen aus.
Reinigen geht einiges mit Backpulver, ja echt Backpulver
Tuch leicht feucht bis leicht nass und dann mit Backpulver einreiben.
Oder mit dem guten alten Moc leicht putzen, aber da erst auf der Rückseite  ausprobieren.
Hab mal beim G sofort sichtlich etwas geputzt mit Moc, kam nicht so gut. Ist aber nicht überall gleich. Vielleicht liegt es am Alter, also beim Alter des Fahrzeuginterrieurs, woll.
Graue Innenausstattung ist aber noch gut zu bekommen.
LG
Regina
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#3
Hallo Regina,

hätte eine braune bekommen können, sogar hier aus Berlin, aber grau habe ich nichts gefunden.

Was ist Moc?

Gr. Mirco
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#4
Ich habe meine Kunstoffteile mal mit Griffon PVC Cleaner gereinigt. Das geht ganz gut bei dem Grau. Leider war das graue Kunstoff derart schlechter Qualität, dass dies nach 1 bis 2 jahren schon eher Dunkelgrün wurde. Kommt auch leider immer wieder irgendwann. Der Reiniger lässt es neu aussehen! Vorsicht bei weissen Beschriftungen am Lichtschalter zB.! Der Reiniger ist sehr agressiv. Am besten irgendwo testen wo mans später nichtmehr sieht. Hier noch ein Bild:
   
(Das zeug riecht wie Nagellackentferner) Lächelnd
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#5
Da der Vario ja Baugleich ist, müsste es doch aufgrund des alters dafür noch E-Teile geben, zumal die ja noch bis 2012 gebaut wurden.

Bei Ebay Kleinanzeigen steht eine zum Verkauf kein Schnapper aber dafür ohne Löcher. 120€

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze...9-223-9681
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#6
Dazu auch noch in Berlin, eventuell geht ja noch was im Preis
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#7
Hallo Mirco,

auch bei uns hat sich jemand mit der Bohrmaschine ausgetobt.

Wir hatten die braune Ausstattung , die sieht eh nicht so gut aus ( finde ich )

Ich habe alle Verkleidungsteile schwarz lackiert.
Sah dann so aus. Die Verkleidung der Heizung kann zum Lackieren zerlegt werden, die weißen Symbole wurden mit einem feinen Pinsel und weißem Lack nachgezogen.

   

Die Löcher habe ich je nach Größe mit der Heißklebepistole von unten verschloßen und von oben verspachtelt und verschliffen.

     

Und dann lackiert

   

Die Teile wurden vor dem lackieren grundiert, das war ein Spray das die Oberfläche angelößt hat ( wurde klebrig ) nach 15 Minuten kam dann der Lack aus der Spraydose drauf. Das ist ein Lack der die Struktur von der originalen Oberfläche bekommt.
Es ist jetzt schon einige Zeit im Einsatz und hat sich gut bewährt. Ist halt zeitintensiv.

Dies ist der Lack, die spezielle Kunststoff-Grundierung war vom gleichen Hersteller

   

Grüße Stefan
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#8
Auch eine Möglichkeit, sieht Klasse aus, man sieht nix mehr wo Löcher waren.

Womit hast du denn gespachtelt und wie hast du es dann mit der Struktur gemacht.

Habe mir mal das Grau anmischen lassen, kann man ja mittlerweile sich in eine Dose füllen lassen.
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#9
Hallo,

die Spraydose auf dem letzten Bild ist extra für Reparaturlackierungen von strukturierten Flächen.
Je nach dem wie dick man den Lack aufsprüht kann man die Struktur der Oberfläche beeinflussen.
Ich habe zwei Dosen benötigt ( für alle Kunststoffteile )
Die Klappe vom Handschuhfach war noch von der Oberfläche gut, dort wurde nur die Grundierung aufgebracht ( ist übrigens farblos ) und dann mit Schwarz-matt lackiert. Hält alles sehr gut. Nach 60.ooo km sieht man jetzt an den beiden Handgriffen li u re an der Amaturentafel ganz leicht an einer Stelle das braun durchschimmern, ist dort wo man bei jedem Einsteigen den Griff umfasst.
Ich würde es auf alle Fälle wieder so machen, das Ergebnis ist wirklich sehr gut.

Mann kann auch über den schwarzen Strukturlack eine andere Farbe anbringen wenn das schwarz nicht gefällt, das geht auch.

Grüße Stefan
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#10
Hallo Mirco,
ich habe mein Armaturenbrett letztes Jahr schwarz seidenglanz lackiert. Genau so wie Stefan es beschrieben hat. Mit Löchern oder Beschädigungen habe ich keine Erfahrung, aber das Ergebnis der Lackierung kann sich sehen lassen.

Gruß Rolf
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.