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Batterieladegerät 24V
#1
Heute ist mein Ladegerät eingetroffen. Ein MXT 14 von CTEK ( 24V/14 A ). Damit kann man 28-300Ah Batterien laden. Bei mir sind zwei 125Ah verbaut und so hab ich mit diesem Gerät noch ein wenig Reserve. Da war zwar ein altes Ladegerät im Feuerwehraufbau installiert, aber dem traute ich nicht mehr.
Ich hab gute Erfahrungen gemacht mit CTEK und brauche einige davon in der 12V Version. Ein gutes Ladegerät hält die teuren Batterien in Form und ist eine lohnende Investition....

Hier ein aktuelles und günstiges Angebot im Netz :
https://www.waveinn.com/Angeln-Nautik/ct...36844866/p
Versand in fast alle Länder...

Romano
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#2
Hallo

Seit 4 Monaten sind meine beiden 12V Batterien immer wieder am Ladegerät angeschlossen. Letzte Woche nun, wollte der Wagen nur noch zögerlich anspringen. Ich hatte schon den Anlasser im Visier, aber wie ich nach einer Messung feststellte, waren es die Batterien. Leider bin ich davon ausgegangen, dass wenn man zwei 12V Batterien in Reihe schaltet und diese dann mit einem 24V Ladegerät befüllt, das Ladegerät ganze Arbeit leistet. Dem ist leider nicht so! Das Ladegerät erkennt zwar, dass eine Batterie schlechter ist als die andere, ladet dann aber nicht die Schlechte, sondern die Gute! Die Anzeige ist dann aber trotzdem immer auf grün!!Verwirrt
Ich weiss zwar nicht, wie der Zustand meiner Batterien bei Kauf des Wagens war, aber jetzt ist eine tot und eine 100%.  
Da mussten also zwei neue her. Es sind dann 105AH AMG von Bosch geworden. Nun habe ich beide einzeln mit einem ctek 12v Ladegerät voll geladen und dann zusammen gehängt und an mein 24v Ladegerät gehängt. Vorerst hab ich sicher mal Ruhe, aber ich möchte natürlich verhindern, dass mir sowas in Zukunft noch mal passiert. Auch beim Fahren werden die Batterien scheinbar nicht gleichmässig geladen oder entladen. Aus diesem Grund mal die Fragen in die Runde :

Kann mir jemand ein Ueberwachungssystem für die zwei 12V Bordbatterien empfehlen, welches sowohl die Ladung mit einem Ladegerät als auch die Ladung durch die Lichtmaschiene regelt? Natürlich sollte es auch beim Entladen regeln...

Danke für euere Tipps!!
Romano
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#3
Hallo,

ich habe mal davon gelesen, dass man zum Ausgleich der unterschiedlichen Spannungen zwischen den beiden Batterien einen "Balancer" einsetzen kann.
Eigenen Erfahrungen dazu habe ich keine.


Gruß
Matze
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#4
Hallo,


die Sache mit dem Balancer ist meiner Meinung nach dazu gedacht, die Ladung auszugleichen, wenn eine Batterie anders belastet wird wie die andere. 
Das kann bei einem Mittenabgriff der Fall sein, welcher dazu dient 12V Verbraucher anzuschließen.

Ist evtl. ein Mittenabgriff ohne Balancer verbaut ? Dann könnte das schon ein Problem darstellen.

Wenn die Batterien aber gleichmäßig belastet sind, was in einer normalen Verschaltung eigentlich automatisch der Fall ist, dann ist der Grund für den Ausfall einer Batterie tatsächlich fraglich.
Waren beide Batterien gleich alt ?

Schlussendlich kann natürlich eine Batterie immer mal, auch "grundlos" kaputt gehen.

Die Ladung sollte allerdings bei in Reihe geschaltenen Batterien vom gleichen Alter, gleicher Kapazität und gleicher Bauweise sich auch gleichmäßig auf beide Batterien aufteilen


Grüße Dirk
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#5
Hallo Romano,
weißt Du wie dieses Ctek Ladegerät funktioniert? Ich habe zwar kein Ctek, mir ist jedoch in den letzten Tagen mit meinem Ladegerät aufgefallen, dass es offensichtlich nicht merkt, wenn die Spannung wieder abfällt, wenn die Batterie vorher voll geladen war. Offensichtlich schaltet es nach dem Laden in einen Erhaltungsmodus, der wohl normalerweise ausreicht, die Eigenentladung der Batterie auszugleichen, wenn kein Verbraucher angeschlossen ist. Bei uns sind jedoch ein Wechselrichter und die Ladegeräte für Handys nachts mit angeschlossen. Diese Verbraucher scheinen mehr Strom zu ziehen, als das Ladegerät im Erhaltungsmodus liefert, dadurch entlädt sich die Batterie langsam. Das Ladegerät schaltet jedoch alleine nicht wieder in den Lademodus. Erst wenn man den Stecker zieht und wieder einsteckt, fängt es wieder an zu laden.
Evtl. hast Du ja eine ähnliche Situation und die Batterien werden von einem Verbraucher mehr entladen als das Ladegerät an Erhaltungsstrom liefert. Das würde mich zwar bei dem, doch nicht ganz billigen Ctek, sehr enttäuschen, man weiß aber nie.

VG
Ralf
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#6
Hallo

@Dirk :

Ich weiss leider nicht, ob beide Batterien gleich alt waren. 15 ( 2015 ) war nur in einer Batterie im Blei vom Pluspol eingeschlagen. Einen Mittenabgriff hab ich keinen, und falls ich nichts davon wüsste, wäre dieser durch den Haupttrennschalter ohnehin abgeschaltet gewesen. Den Haupttrennschalter hab ich im Armaturenbrett.
Ich gehe davon aus, dass eine Batterie einen Defekt erlitten hat. Das Blöde ist nur, dass ich das bis zum Spannungsverlust des Systems nicht gemerkt habe.

@Rafl

Das MXT 14 von Ctek schaltet nach einem Spannungsabfall auf jeden Fall wieder auf Ladung. Auch die kleineren 12V Geräte von Ctek schalten von Erhaltung automatisch auf laden. Nach meinem Wissen sind das im Moment die besten Ladegeräte auf dem Markt. Schneiden auch bei Tests immer wieder sehr gut ab.

Da die Batterien ja in Reihe geschaltet sind, ist es für das Ladegerät unmöglich, den Zustand der einzelnen Batterien zu ermitteln. Das Ladegerät hat bei mir schon ganze Arbeit geleistet, aber weil ich fälschlicherweise davon ausging, dass die Batterien in einem Rüstfahrzeug der Feuerwehr ( bis 02.2019 im Einsatz...) gut gewartet wurden, hab ich einen anfänglichen Batteriecheck unterlassen! Der Fehler liegt daher bei mir selber. Weil das aber auch schon 4 Jahre alte Batterien waren, ist das auch nicht so ein Problem.

Nun frag ich mich, ob es so ein Ueberwachungssystem ( Lade- und Entladeüberwachung ) für die Starterbatterien überhaupt braucht, oder ob es bei mir wirklich nur Pech war....??

Hat jemand sowas verbaut?

Gruss Romano
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#7
sorry ! 

@ Ralf  !!!
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#8
Hallo Romano,

zu deiner Frage ob man deine beiden Batterien beim Laden ausgleichen ( Balancen ) soll, muß man mit der Antwort etwas ausholen.

Deine 24 Volt Spannungsversorgung besteht nicht aus zwei Batterien sondern aus 12 Batterien a 2 Volt!
Nun möchtest du wissen ob es Sinn macht die beiden 12 Volt Batterien gegeneinander auszugleichen. Wenn du die beiden Batterien ausgleichst, werden je 6 2-Volt-Zellen miteinander ausgeglichen. Das bringt eigentlich nicht das was du brauchst, du mußt alle 12 Zellen gegeneinander ausgleichen um ein langes Batterieleben zu haben.

Nun ist es so dass die einzelnen Zellen einer Batterie von der Fertigung und dem Material nicht exakt die gleichen Werte haben.
Es wird eine Zelle in einer Batterie geben die die schlechteste ist. In einer 12 Voltbatterie sind die 6 einzelne Zellen in Reihe geschaltet.
Das bedeutet dass der Strom beim Laden und Entladen in jeder Zelle gleich ist ( wenn jede Zelle die selben elektrischen Eigenschaft hätte)
Beim Laden der Batterie fließt nun der Ladestrom durch alle Zellen. Die schlechteste Zelle kann am wenigsten Ladung speichern und ist somit als erste voll, die anderen Zellen können noch Strom aufnehmen. Wenn nach der Ladung Strom entnommen wird, ist die schlechteste Zelle als erste wieder leer. Das bedeutet dass sich der Ladungsunterschied immer weiter verschlechtert.

Hier kommt jetzt die " intelligente " Ladetechnik ins Spiel. Am Ende der Ladung kommt die " Ausgleichladung " Hier wird obwohl die Ladeendspannung der Batterie erreicht ist weitergeladen. Dabei passiert folgendes: Die Zellen deiner Batterie die schon voll sind können keinen Strom mehr aufnehmen, der Strom der durch die volle Zellen geht wird in Wärme umgewandelt und die Zelle gast, es entsteht Wasserstoff. Die Zellen die schlechter sind von ihrem Ladezustand können noch Strom  aufnehmen bis diese auch voll sind.
Nun haben alle 6 Zellen wieder den gleichen Ladezustand.
Da bei den verschiedenen Batterietypen ( Gel, Nasse Batterie, Vliesbatterie ) die Ladeendspannungen verschieden sind, lassen sich die guten Ladegeräte auf den Batterietyp einstellen.
Ich sehe keine Notwendigkeit die Batterien in der Winterpause zu laden. Geladene Batterien die man in der Winterzeit abklemmt oder den Hauptschalter ausschaltet können ohne Schaden zu nehmen im Fzg verbleiben. Unsere Batterien sind jetzt 11 Jahre so im Einsatz.

Wenn du nasse Batterien hast kannst mit einem Säureheber 
https://www.amazon.de/Brüder-Mannesmann-...KAKR8XB7XF
den Ladezustand der einzelnen Zellen prüfen.
https://www.kerbl.com/ftp/prod_documents...dichte.pdf
Durch unterschiedliche Säuredichte lässt sich der unterschiedliche Ladezustand der einzelnen Zellen erkennen.

Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn Geld für einen Balancer auszugeben oder die Batterien über den Winter ständig zu laden.

Grüße Stefan
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#9
Hallo Stefan

Danke für deine Informationen. Jetzt geht mir ein Licht auf bei einem Beitrag, welcher ich im Netz gefunden habe ( https://www.pepamobil.ch/fahrzeuge/strom...noch-sein/) Der Autor hat für seinen Aufbau 2 Volt Zellen genommen und den ganzen Aufbau mit 220V Geräten ausgerüstet. Die 2 Volt Zellen konnte er ohne Probleme einzeln kontrollieren und unterhalten. Das leuchtet ein. Das gleiche könnte ja man auch mit dem Starterstrom machen. Einfach 12 x 2V Zellen ordern, zusammenhängen und schon ist das Problem. den Zustand in den Griff zu bekommen, gelöst. Das wäre vielleicht ein bisschen übertrieben für die Starterbatterien...
Nun wollte ich schon einen Battery Balancer  von Victron bestellen. Darauf verzichte ich jetzt. Danke!

Bei uns in der Nähe gibt es auch eine Firma, welche die gesamte Säure von einer Batterie wechselt. Bringt das was? oder liegt der Grund für die unterschiedliche Ladung bei den Elementen? 

Du schreibt auch über Ladegeräte mit Ausgleichsladung am Ende des Ladezyklus ( für 24 V ). Hast du da ein Produkt, welches du empfehlen kannst? Nachdem ich nämlich mit CTEK direkt Kontakt hatte, hat sich herausgestellt, dass CTEK vor allem auf 12V Ladegeräte spezialisiert ist. Sie sagten mir, ich hätte aber das Richtige gemacht : Neue Batterien einzeln mit 12V laden bis voll, dann zusammenhängen. Später mit dem 24V Gerät laden. Ich glaub, das Gerät hat auch einen Ausgleichsladungsmodus... Ich mach das mal so und gut ist.
Mit dem Aufbau bin ich noch nicht so weit, schliesse aber die Variante mit den 2V Zellen nicht aus, im Gegenteil!
Gruss Romano
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#10
Hallo Romano
Ich kann deinem letzten Bericht entnehmen, dass du meinen Beitrag über die Stromversorgung im Wohnmobil gelesen hast.
Hierzu noch einige Ergänzungen.
2 Volt Zellen als Starterbatterien zu verwenden macht keinen Sinn. 
2 Volt Zellen sind Arbeitsbatterien die über längere Zeit viel Energie abgeben können. Wichtig bei diesem Batterietyp ist aber, dass diese nach der Entladung wieder richtig geladen werden.
Ein Alternator ist aber begrenzt und kann diese nicht voll Laden. 2 Volt Zellen würden also vermutlich nicht länger halten als normale Batterien.
Bei den heute üblichen Batterien handelt es sich ja nicht mehr um reine Starterbatterien, eine solche würde den Strombedarf eines modernen Autos nicht mehr abdecken. 
Hier hat es in den letzten Jahren erhebliche Änderungen gegeben. Eine Batterie noch vor 10 Jahren hat mit einer Batterie von heute wenig gemeinsam. Die Anforderungen sind ganz anders.
Auch wurde und von MAN mitgeteilt und dies schon 2010, dass die Lebensdauer eines LKW heute auf 5 Jahre ausgelegt wird.
Eine Batterie wie sie heute in Fahrzeuge eingebaut wird muss also "nur" die Garantiezeit überstehen alles andere ist Zugabe.
Batterien die danach als Ersatz gekauft werden sind in der Regel noch schlechter.
Livedesign heisst hier, nicht nur bei Batterien, heute das Motto.
Im Idealfall sollte das Produkt einen Tag länger als die Garantiezeit halten, sonst läuft die Wirtschaft nicht rund.

Wenn du Gelbatterien verwendest, solltest du auf das Fabrikationsdatum schauen. Gelbatterien werden vollgeladen bei der Produktion.
Ältere Batterien können da schon entladen sein.
Bei Gelbatterien hast du keine Kontrolle, was auf der Batterie steht musst du glauben. Messen kannst du nur die ganze Batterie, ob eine einzelne Zelle einen Schaden hat?????
Säurebatterien werden erst mit Säure befüllt und geladen  beim Kauf. Du kannst die Säuredichte messen und so sehen ob alle Zellen okay sind.
Eine Säurebatterie mit Säure nachzuladen macht wenig Sinn, was beim Laden verdampft ist das Wasser die Menge der Säure bleibt gleich.
Eine Sulfatisierte Batterie kann nur mit einem geeigneten Ladegerät wieder reaktiviert werden und dies auch nur bis zu einem gewissen Punkt.
Gegen die Verschlammung die zum Kurzschluss einer einzelnen Zelle führen kann ist aber auch das Ladegerät machtlos.
Natürlich wird dir der Batteriemensch Argumente vorlegen die dem widersprechen, er lebt ja davon.
Wer heute 12 V Batterien verwendet und dies unabhängig vom Hersteller wird damit leben müssen, diese Batterien haben heute,
auch durch eine andere Anwendung (fast jeder benützt heute einen Wechselrichter) nicht mehr die gleiche Lebensdauer wie vor einigen Jahren.

Gruss aus Paraguay
Bruno
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.