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Zwischenrahmen für LN2
#1
Hallo, mit diesem Thread starte ich eine Plattform für den Upload von (bemaßten) Zeichnungen oder Skizzen von unseren Zwischenrahmen:

Interessant sind auch:
  • Geometrien. Materialstärken
  • Profiltypen (C-, U-, Kasten- oder Rundpfofile)
  • Werkstoffe
  • Anbindungspunkte , d.h. Stellen wo Kräfte ins Chassis eingeleitet werden
  • Konstruktionsvarianten (federverspanntes Loslager, Dreipunktlager, Vierpunktlager, komplett fest, ...)
  • Komponenten (Wippen, Konsolen, Federn, ...)
  • Zwischenlage ja/nein, wenn ja: welches Material?
  • Beweggründe für jeweilige Entscheidung
  • Eigenbau - Fremdbau (Betriebe)
  • Oberflächenvergütung (Lacke/Zink)
  • praktische Erfahrungen
  • Photos, Photos, Photos

Freue mich auf Eure Beiträge und Uploads.

Gruß

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#2
Hallo,

habe zwar zu dem Thema ( noch nichts ) beizutragen, finde es aber erstaunlich, dass es noch keine Rückmeldungen hierzu gibt!
Viele haben sich mit dem Thema sicherlich schon befasst!
Ich finde es ein Interessantes Thema mit sicherlich großem Diskussionsbedarf!
 
Gruß

Kroni
Probleme die gelöst wurden sind einfach !
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#3
(23.04.2019, 09:01)Kroni schrieb: Hello,

have to contribute while on the subject (not yet), but find it amazing that there is no feedback on this!
Many have already dealt with the topic!
I think it's an interesting topic with certainly great need for discussion!
 
Greeting

Kroni

Eager to find out if any drawings do exist!
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#4
Thumbs Up 
Hallo,

nach langer Suche, Internetrecherche und dem Besuch diverser Weltreisemobilbauer deutschlandweit, u.a. 4wheel24, alustar und Zepbox, bin ich nunmehr zu dem Entschluss gekommen, meinen 4 Punkt Rahmen ( Rautenlagerung ) selber herzustellen. 

Ich habe genug gesehen, gelesen und Preise sowie Lieferzeiten um die "Ohren geweht" bekommen. 
Irgendwann hat man dann doch die Nase voll von windigen Äußerungen und Preisen, die der Leistung mit Nichten entsprechen.

Mein Rahmen wird für einen 1120AF mit 3,46 Radstand und die Kabine wird 5,40m lang ( ja, viel mehr geht nicht ) Zwinkernd
Mein Zwischenrahmen wird ein Mix aus den Komponenten und der Technik von diesen hier:

1. https://www.blissmobil.com/de/zubehor/to...chenrahmen
2. http://www.gradwinkel.de/der-zwischenrah...-anbauten/
3. http://atlas4x4.de/portfolio-item/hilfsrahmen/

Von Bliss und Atlas4x4 gefällt mir die leichte Bauweise ! Errechnet habe ich bereits ein Gesamtgewicht von unter 280 kg für den gesamten Rahmen trotz 
der relativ langen Länge. Die Bauweise eines T-Trägers aus 3mm Stahl, maximal 4mm, aus 1.0570 ( S355JN+N ) , früher ST52, gefällt und ist extremst stabil. Wird daher so übernommenDaumen hoch!

Von Atlas4x4 ist die Anordnung des Zentrallagers in der Mitte optimal ( in der Mitte des Fahrzeugrahmens ( vertikal gesehen )). Das wird so auch übernommen, da physikalisch die beste Lösung was Torsionkräfte und deren Einleitung in den Rahmen angeht. Ebenso optimal für möglichst wenig Querbewegung an den beiden Rautenlagerungen  Daumen hoch!

Die Lösung, generell keinen unteren Rahmen zu haben ( erkennt man bei Gradwinkel sehr gut ) ist top, spart ebenfalls viel Gewicht und entspricht den Aufbaurichtlinien von MB ja exakt, vorausgesetzt die Bodengruppe des verwendeten Aufbaus kann die Funktion des Montagerahmens übernehmen.

Dazu gibt es für den Aufbau ( Wohnkabine 9 ) die Befestigung per Twist Lock, da das am einfachsten später zu wechseln geht und vor allem ein Durchschrauben in die Kabine nicht erforderlich macht.
Wer viel Geld sparen will und sich einen solchen Rahmen vielleicht als federgelagerten umbauen will, der kauft so etwas, hat dann nur die Masse anzupassen, etwas Schweißarbeit zu leisten ............... ( Falls Gewicht keine Rolle spielt ).

Hier noch ein erstes Bild von meinem ersten Entwurf des Rahmens. 

   

Mein Festlager wird seitlich außen am Fahrzeugrahmen mit Hilfe des Original Unimog Lagers befestigt sein.
Machbare Verschränkung: Bis etwa 16,5 cm vorne und 16,5 cm hinten. Also ca. 6 cm pro meter Fahrzeugrahmen - genügt vollkommen.

Grüße aus Geldern
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#5
(21.05.2019, 17:37)1120aufReisen schrieb: Wie bekomme ich das zweite Bild wieder weg ?
Überrascht

Das Löschen geht über Dein Benutzer-CP (oben links), dort auf Attachments, Auswählen, Löschen





Hallo Frank, vielen Dank für deinen  netten ersten Beitrag. Das sind sehr interessante Ansätze, bin gespannt wie das fertige Ergebnis aussieht, wir haben uns nach langer Recherche auch zu einem Eigenbau entschlossen es sind ein paar Herausforderung zu bestehen aber es ist machbar.

Freue mich auf viele weitere Beiträge, planst du einen eigenen Blog hier im Forum?

Gruß

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#6
Moin Frank,
 
das ist ja mal eine klare Ansage, was Du im Vorfeld Deiner Aktion schon herausgefunden hast!
Natürlich bin auch ich neugierig wie es weiter geht!
Bei einem Händler den Du aufgeführt hast meine ich gelesen zu haben, dass man nur Fahrzeuge
bei dem Händler kaufen kann, wenn diese dort auch umgebaut werden!
Naja so hat Rockefeller sein Geschäft aufgebaut, Öllampen verschenkt und das Öl dazu „gut verkauft“!


Gruß

Kroni
Probleme die gelöst wurden sind einfach !
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#7
(21.05.2019, 17:37)1120aufReisen schrieb: Die Lösung, generell keinen unteren Rahmen zu haben ( erkennt man bei Gradwinkel sehr gut ) ist top, spart ebenfalls viel Gewicht und entspricht den Aufbaurichtlinien von MB ja exakt, vorausgesetzt die Bodengruppe des verwendeten Aufbaus kann die Funktion des Montagerahmens übernehmen.

Du hättest wohl gerne, dass diese Aussage in der Aufbaurichtlinie von MB auch in Kombination mit einer Rautenlagerung zutrifft. Dem ist aber leider nicht so. Der Montagerahmen muss über die volle Länge und insbesondere über die vorderen Federböcke hinaus auf dem Obergurt des Fahrzeugrahmens aufliegen. Nur so wird die Rahmendurchbiegung und die daraus resultierenden Rahmenschwingungen reduziert und die Krafteinleitung in dem Rahmen gleichmäßig verteilt.  Beides führt insgesamt zu einem stabilen Fahrverhalten und schont den Fahrzeugrahmen.

Falls der Montagerahmen bereits in der Bodengruppe integriert ist, so wie es die Abbildung in der Aufbaurichtlinie zeigt, kann man natürlich auf einen zweiten Montagerahmen verzichten. Auf den Fahrzeugrahmen aufliegen muss er dann trotzdem. Das und nur das ist in der Aufbaurichtlinie gemeint.

Burkhard
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#8
Hallo,

von den Begrifflichkeiten her empfehle ich zwischen Montagerahmen (unten) und Aufbaurahmen (oben) zu unterscheiden, andernfalls führt das zur Verwirrung.

[Bild: 5f42acdc12c4fa45b9c2ac39a3e1bb62.jpg]

Gruß

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#9
Hallo,

ich möchte mich hier mal einklinken.
Irgendwann muss ich mir auch mal Gedanken um einen Zwischenrahmen machen. Ich hab allerdings ein Problem, da ich die klassische, einfache Lösung - hinten Festlager und vorne Federn nicht umsetzen kann.
Grund dafür ist, das der Zwischenrahmen, ja bis über die hinteren Befestigubfspunkte der vorderen Federn reichen sollte. Da ich aber die Gruppenkabine beibehalten, habe ich dort dann kaum Platz, damit der Hilfsrahmen zum Fahrzeugrahmrn verwinden kann.
Nun könnte ich das Festlager vorne montieren und hinten Federn, das soll aber wohl auch nicht so gut sein.
Den Zwischenrahmen nicht bis unter die Gruppenkabine zu ziehen ist aber sicher auch nicht so gut - oder ?

Wie ist das bei einer orginal Mercedes Doka gelöst ?


Gruß
Dirk
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#10
(22.05.2019, 10:55)burkhard schrieb: Du hättest wohl gerne, dass diese Aussage in der Aufbaurichtlinie von MB auch in Kombination mit einer Rautenlagerung zutrifft. Dem ist aber leider nicht so. Der Montagerahmen muss über die volle Länge und insbesondere über die vorderen Federböcke hinaus auf dem Obergurt des Fahrzeugrahmens aufliegen. Nur so wird die Rahmendurchbiegung und die daraus resultierenden Rahmenschwingungen reduziert und die Krafteinleitung in dem Rahmen gleichmäßig verteilt.  Beides führt insgesamt zu einem stabilen Fahrverhalten und schont den Fahrzeugrahmen.

Aber wie erklärt sich dann so etwas ?

Verwirrt



.jpg   th_P1070153.jpg (Größe: 171,59 KB / Downloads: 250)
.jpg   th_P1070168-21.jpg (Größe: 163,79 KB / Downloads: 251)
Einer kann es immer besser als du ! Also dran bleiben ...........
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.