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Kabelrückbau
#1
Hallo liebe Freunde der gepflegten Elektrik,

wir haben heute die restliche Schlingmannelektrik entsorgt. Dabei sind zwei Fragen aufgetreten bei denen ich um Eure Hilfe bitte.
Das gelb/schwarz wurde rot und das schwarze vom roten geht in den vermutlich alten Pin des gelb/schwarzen. Kann ich das gelb/schwarze in den Mehrfachstecker pflanzen und was wird hier mit Strom versorgt
   
und zweitens was ist dieses liebevoll verpackte Bauteil und wofür ist es gut und gibt es einen von Mercedes vorgesehenen Platz    
Vielen Dank für Eure Hilfe und ein schönes Wochenende Walter
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#2
Ok laut Stromlaufplan geht schwarz gelb auf die Hupe. Hat Schlingmann damit die Hupe kurzgeschlossen oder mit dem Martinshorn gekoppelt wäre schön zu wissen was dahinter steckt.

Dann gibt es im Fußraum auf höhe rechtes Schienbein noch einen Kippschalter. Weiß jemand was man damit schaltet? Hat das was mit der Diebstahlsicherung zu tun.


Danke und Grüßle Walter
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#3
Hallo,

vermutlich kann dir niemand wirklich helfen, weil deiner Fragen und Bilder recht ungenau sind.

Gelb/Schwarz Hupe ist korrekt - damit wurde wohl bei der Betätigung des orginalen Hupenknopf ein Durchlauf des Martinhorn erreicht - das wird häufig so gemacht und war bei meinem Schlingmann auch so.
Im allgemeinen fand ich die Schlingmann-Elektrik für etwas wild - angesichts der Tatsache was man für ein neues LF so bezahlen muss.
Aber das war bei dem Ziegler den wir in unserer FF hatten auch nicht besser


Das liebevoll gestaltete Päckchen muss du mal freilegen und nochmal ein Foto machen - entweder kommt dann ein schaltbild zum Vorschein oder eine Teilenummer.
Jetzt sieht man ja nur Isoband und Schaumstoff mit zwei Standartsteckern.

Von dem Kippschalter benötigt man auch ein Bild.

Feuerwehrfahrzeuge sind Sonderbauten, da ist jedes anders - es gibt zwar eine DIN aber die muss nur erfüllt werden, wenn die Gemeinde Fördermittel haben möchte. Da es aber sowieso nur eine Summe X gibt wird nicht jede Neubeschaffung gefördert demnach wird bei der Bestellung auch mal von der DIN abgewichen. Weiterhin kann auch mehr verbaut werden als die DIN fordert - das ist nicht Förderschädlich und wenn die Gemeinde Geld übrig hat ( Grinsend ) oder die Feuerwehr das unbedingt haben möchte, lässt man es einbauen.
Weiterhin sind manche Sachen und deren Ausführungen auch von der Person abhängig die sie damals eingebaut hat - da können zwei identische Fahrzeuge schonmal verschiedene Schalter an verschiedenen Stellen haben.

Das ist alles nicht wie bei der Großserienfertigung von den Automobilherstellern oder wie bei den Vorgaben der Bundeswehr.

Bei Feuerwehrfahrzeugen ist fast jedes ein Einzelstück.


Grüße Dirk
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#4
Hallo Dirk,

vielen Dank für deine Antwort. Das mit dem Martinshorn hilft mir nun schon weiter. Wir haben alles probiert - ausser der Hupe. Werde es testen und noch ein schönes Bild vom Schalter machen.

Vielen Dank und Viele Grüße Walter
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.