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Abriss gelb...
#1
Moin Leute,

so richtig "speziell" LN2 ist das Thema nun nicht...wenn ick in der falschen Rubrik bin...bitte nicht gleich mitn Knüppel uff mir druff haun.


Um was es geht...also vorweg...janz doof bin ick beim Thema DBA (DruckluftBremsAnlage) nicht...aber seit Montag bin ick relativ verwirrt.


Zu meiner SZM hab ick den 1. Auflieger besorgt und was hat man nicht besseres zu tun, als nach dem Kauf gleich zum Ing. des geringsten Misstrauens hin. Irgendwann ging es um das Thema "Abriss gelb"...

Hat die "gelbe" (Steuer-) Druckluftleitung einen defekt, soll der Trailer nach dem betätigen des Bremspedals im Zugfahrzeug die Bremsung einleiten und "fest" stehen bleiben. So meint der Ing. das.

Er also den gelben Druckluftanschluss entfernt...nix is...Trailer rollt auch nach etlichen Betätigungen des Bremspedals immer munter mit...da bleibt nix stehen.


Nun hab ick das selbe bei meinem Kippanhänger hinterm "AK" ausprobiert...der macht das gleiche wie der Auflieger...hmmm...nu meinte die Trailerwerkstatt das alles gut so...das tut der Anhänger/Auflieger nur wenn wirklich nen defekt in der Leitung ist...nicht wenn man den Kupplungskopf nicht mit dem Zugfahrzeug verbindet.

Hab ich auch ausprobiert...Schlauch vom Kupplungskopf entfernt...beim Bremsen zischt die Luft nu aus dem Anschluss...Trailer rollert trotzdem weiter.

Tjoa...meine beiden Trailer haben nun also nen defektes Steuerventil? Hab ick aber auch nen Glück.
Kein Gas im Tunnel!!!
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#2
Hallo,

Wenn der gelbe Schlauch gerissen ist, soll der Druck am Kupplungskopf Vorrat bei voller Betätigung des Bremspedals innerhalb von zwei Sekunden auf min. 1,5 bar abgesunken sein. 
Der Anhänger muß dann eine Bremsung einleiten.

Der Anhänger muß bei einem Druckverlust in der Vorratsleitung die größer 1 bar/sec ist bei spätestens bei 2 bar Vorratsdruck die Bremsung eingeleitet haben.

Der Druck muß also schnell abfallen.

So kenne ich das.

Grüße Stefan
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#3
   

_Quelle_

_Erklärbär_
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#4
ICK hab nun echt ne "Denkpause"...weil...wie will das Anhängersteuerventil das mitbekommen? Gelber Kupplungskopf wurde abgekoppelt und dann soll das halt bremsen...wenn die Zugmaschine bremst und sich dann nicht mehr bewegen bis gelb wieder dran ist. Wie der Anhänger das mitbekommt...konnte der Ing. mir auch nicht erklären.

Aus meiner Sicht bekommt der Anhänger ja die Bremsung nur mit...wenn in der Leitung gelb Druck ist...je mehr druck...um so stärker die Bremsung...kein Druck in gelb...keine Bremsung...also macht der Anhänger doch alles "richtig" wenn gelb nicht angeklemmt ist.


Das nun der Auflieger UND der Anhänger gleichzeitig defekte Steuerventile haben sollen...hmm...das echt mal nen Zufall.

Oder funktioniert das nur wenn ich eine Vollbremsung mache? Hab halt nur normal gebremst....
Kein Gas im Tunnel!!!
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#5
Anhängersteuerventil sitzt im LKW.
Die Leitung Vorrat und Bremse für die Kupplungsköpfe kommen aus dem Anhängersteuerventil.
Wenn du jetzt bremst und die Steuerleitung ist abgerissen baut sich kein Druck in der Steuerleitung auf. Das erkennt das Anhängersteuerventil und macht die Leitung Vorrat zum Kupplungskopf Vorrat drucklos.

Anhängerbremsventil sitzt im Anhänger
Beide Schläuche Vorrat und Bremse gehen über die Deichsel in das Anhängerbremsventil.
Das Anhängerbremsventil soll bei Druckabfall in der Vorratsleitung in Bremsstellung gehen.
Deshalb soll beim Abhängen zuerst Vorrat abgekuppelt werden ( Anhängerbremse wird betätigt ) und dann die Bremsleitung.

Zum Prüfen müssen große Querschnitte offen sein und die Bremse muß schnell durchgetreten werden
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#6
Soa...der Ing. hat was vergessen...ich hab den damit noch mal genervt...weil ich mir nicht vorstellen konnte wie das so gehen soll, wenn gelb einfach nur nicht angeschlossen ist.

Auf den Kupplungskopf von der Zugmaschine (wo ja keine Luft raus kommt, wenn nicht der Ring innen niedergedrückt ist) kommt ein offenes Anschlussstück...damit...wie Du Stefan richtig erwähnt hast...ein großer Querschnitt offen ist...und dann kann geprüft werden ob der Trailer die Bremsung einleitet.


Naja...doof nu für mich...das der gute Mann das vorgestern nicht schon wusste oder sich in Erinnerung gerufen hat...naja jeder macht mal Fehler und ick fahre ja gern mitn LN2 durchs Land... ROFL


Und ja...rot steht nie alleine... Zwinkernd logisch
Kein Gas im Tunnel!!!
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.