Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Kurbelwellenumdrehungenzähler
#1
Moin,

mein DZM (0035427816) hat nen Zählwerk und zählt die Kurbelwellenumdrehungen...ick hab nu schon bissl gesucht und nix gefunden.
Vielleicht hab ick in den Fahrzeugunterlagen die Erklärung auch gekonnt ignoriert...aber kann ick von den KW Umdrehungen auf Betriebsstunden umrechnen?

Eher nicht oder? Weil es spielt doch eine Rolle, wie viele Umdrehungen der Motor macht, entsprechend schneller oder langsamer zählt der Zähler doch? Oder denk ick falsch?

Derzeit steht 028384 auf den Zähler...dies entspricht 28.384.000 Kurbelwellenumdrehungen...das soweit schick und schön...aber was ist das in Bh?


Danke schon mal...
Zitieren
#2
Betriebsstunden enthalten, wie der Name schon sagt, eine Zeitkomponente. Wenn das ein Stationärmotor wäre, der die ganze Zeit mit der identschen Drehzahl vor sich hin tuckert, kann man das berücksichtigen und ausrechnen. 
Wenn der Wagen aber normal gefahren wird, geht das nicht.
Zitieren
#3
okay...mein Verdacht hat sich bestätigt...welchen Sinn macht dann dieser Zähler?
Zitieren
#4
Ich hab mal in einem Wartungsheft oder Wartungsplan gelesen dass die Fahrzeuge auch nach dem Umdrehungszähler gewartet werden!
War wohl bei Fahrzeugen die oft oder mehr im Stand laufen. Mein Ruthmann Steiger hat zB. auch sowas.
Zitieren
#5
(2020-05-11, 12:29)Sven820 schrieb: Ich hab mal in einem Wartungsheft oder Wartungsplan gelesen dass die Fahrzeuge auch nach dem Umdrehungszähler gewartet werden!
War wohl bei Fahrzeugen die oft oder mehr im Stand laufen. Mein Ruthmann Steiger hat zB. auch sowas.
Ja Sven, du hast Recht,

im Wartungsheft werden die Wartungsintervalle eingeteilt, für Fahrzeuge mit einer Laufleistung
bis 10.000km /Jahr bzw erschwerte Bedingungen,
bis 100.000km/Jahr und
mehr als 100.000km/Jahr .
In der ersten Kategorie werden Pflegedienste alle 5000 km und Wartungsdienste alle 10.000 km angesetzt.
Nach Betriebsstunden:
Pflegedienst alle 100 h
Wartung alle 200 h
wobei 100 h  12500 Einheiten am Motor-Wartungszähler des OM 366( A / LA ) entsprechen.
Alternativ wird nach Kraftstoffdurchfluß gewartet, hier sind die Intervalle unterschiedlich nach Motoren:
OM 364 1200l,
OM 366 1800l,
OM 366 A / LA 1900l.
In der zweiten Kategorie sind die Intervalle bzgl. Wegstrecke und Betriebsstunden verdoppelt, aber keine Angabe bzgl. Durchflußmenge.

Grüße

Rüdiger
Zitieren
#6
Mein "A.K." is ja so nen Steharbeitsgerät.

Aber das ja schon mal ne Aussage...12500 Einheiten = 100h...ja top...Danke  Dankend Daumen hoch!
Zitieren
#7
Moin auch,
meiner hat auch so einen Zähler. Ich hatte mal überschlägig gerechnet.
In meiner Wehr war ein Stromgenerator. Ich nehme mal an, das der mit einer Standdrehzahl im grünen Bereich betrieben wurde. Sagen wir mal 1700 U/min. Das verrechnet mit den Gesamtumdrehungen hätte eine Fahrleistung von 40-45000 km ergeben. Tatsächlich gefahrene km waren 18000. Also um und bei 25000 "stehende" km. Dann hätte die Wally bei angeommen 80 km/h 530 h gelaufen, davon aber 320 h im Stand.
Wenn man anders herum rechnet mit den Zahlen von Rüdiger geht das in die selbe Richtung. Ist nur ein Überschlag, aber trotzdem interessant.
Gruß Klaus
Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket: Mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir lieget.

J.W. v. Goethe
Zitieren


Gehe zu:



Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.