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Schmierstellen
#1
Hallo,

ich habe heute mal mit Hilfe der hier verfügbaren Wartungsbeschreibung versucht, die Schmiernippel zu lokalisieren. Sehe ich das richtig, dass es vorn an den Kugelgelenken der VA jeweils zwei Nippel gibt und an jeder Gelenkwelle nochmal drei? Oder habe ich da noch was übersehen?

Gibt es bei den Nippeln in den Kardangelenken einen Trick wie man da einfach dran kommt oder muss man den Laster einfach nur ein wenig bewegen bis der Nippel leicht erreichbar ist?

bis denn

Günter
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#2
Hallo
Ich kann das  bestätigen was Du schreibst. Ich habe jedoch "nur" Heckantrieb.  Habe aber auch bisher keine weiteren Schmierpunkte finden können.
Würde mich aber auch freuen wenn jemand einen "echten" Schmierplan hätte.
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#3
Hallo,

DEN Schmierplan habe ich schon, aber ob er weiter hilft???


.pdf   Schmierplan.pdf (Größe: 325,22 KB / Downloads: 126)

War bei meinem Fahrzeug dabei (und hängt auch in einigen Ziegler-Feuerwehren in der Beifahrer-Tür)

Viel Erfolg

Rüdiger
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#4
(2020-04-25, 21:58)guefz schrieb: Hallo,

ich habe heute mal mit Hilfe der hier verfügbaren Wartungsbeschreibung versucht, die Schmiernippel zu lokalisieren. Sehe ich das richtig, dass es vorn an den Kugelgelenken der VA jeweils zwei Nippel gibt und an jeder Gelenkwelle nochmal drei? Oder habe ich da noch was übersehen?

Gibt es bei den Nippeln in den Kardangelenken einen Trick wie man da einfach dran kommt oder muss man den Laster einfach nur ein wenig bewegen bis der Nippel leicht erreichbar ist?

bis denn

Günter
Hallo Günter,

entweder das Fahrzeug bewegen oder je Achse ein Rad aufbocken hilft bei den Nippeln an den Kardangelenken.

Viel Erfolg

Rüdiger
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#5
Hallo Rüdiger
DEIN Schmierplan hat doch schon was Mr. Green
Danke
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#6
Danke, dann hab ich ja alles gefunden. Vorgestern hab ich eine Fettpresse besorgt und werde mich vermutlich am Samstag unters Auto begeben und das mal ausprobieren. Als Ex-Militärfahrzeug ist es ja hoch genug, dass man bequem unten durch krabbeln kann...

Günter
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#7
Nur nicht zu viel in den Teleskopanteil der Kardanwellen drücken, allenfalls 2-3. Da kommt nix wieder raus. Überrascht
Wenn nichts in die Nippel reingeht kann man mit etwas Wärme rangehen, eventuell musst du auch mal einen Nippel tauschen. Ich glaube die Nippel an den Kardangelenken waren 6er mit 90°, die an der Vorderachse 8er.
914 AK BJ 88 mit OM366LA und Splitgetriebe
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#8
Hallo,

ich habe heute mal versucht, Fett in die Nippel zu kriegen. Aber entweder ist noch alles gut voll oder ich stelle mich zu blöd an. An zwei Nippeln hab ich auch mal versucht die Verschlusskugel mit einem dünnen Stift zu bewegen, das geht problemlos. Was kann sonst noch an so einem Nippel kaputt gehen? Ich hab jedenfalls versucht, den Kopf des Pressenschlauchs kräftig auf den Nippel gedrückt zu halten während ich den Pumphebel betätigt habe. Das Fett kann aber trotzdem neben dem Nippel raus...

bis denn

Günter
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#9
Hallo Günter,

das Mundstück der Fettpresse wird auf den Schmiernippel gedrückt und hält dann von selbst.
Nach dem Schmiervorgang ziehst du das Mundstück wieder vom Nippel runter. 

Grüße Stefan
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#10
(2020-05-16, 23:26)guefz schrieb: Hallo,

ich habe heute mal versucht, Fett in die Nippel zu kriegen. Aber entweder ist noch alles gut voll oder ich stelle mich zu blöd an. An zwei Nippeln hab ich auch mal versucht die Verschlusskugel mit einem dünnen Stift zu bewegen, das geht problemlos. Was kann sonst noch an so einem Nippel kaputt gehen? Ich hab jedenfalls versucht, den Kopf des Pressenschlauchs kräftig auf den Nippel gedrückt zu halten während ich den Pumphebel betätigt habe. Das Fett kann aber trotzdem neben dem Nippel raus...

bis denn

Günter
Hallo Günter,

es gibt Mundstücke mit 3 oder 4 Backen, ich verwende die mit 4 Backen, da die (bei mir) besser halten. Ich stecke das Mundstück auf und ziehe es vorsichtig etwas zurück, bis die Backen greifen. Erst dann betätige ich die Presse.

Viel Erfolg

Rüdiger
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.