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Kabelkanal im Kabelkanal - geht das?
#1
Liebe Leute,
die Kabelkanäle sind angekommen.
Die 230 V Kabel müssen ja bekanntlich von den Niederspannungskabeln getrennt sein. 

Der große Kanal scheint mir groß,  sodass ich zumindest teilweise den kleinen in den großen kleben möchte und in den kleinen dann die 230 V Kabel verpacken.

Weiss jemand, ob das erlaubt ist?

Und dann noch: Darf man in den Kabelkanal eine Wasserleitung mit einlegen?

Danke und Gruß 
Klaus


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Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket: Mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir lieget.

J.W. v. Goethe
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#2
Hallo Klaus,

also die Wasserleitung würde ich nun nicht unbedingt in den Kanal zusammen mit den Kabeln legen.
Bei den 230V und 12/24V Kabeln sehe ich das nicht so eng. Für Kleinspannung nehme ich einzelne Aderleitungen
und für 230V flexible Kabel wie z.B. Ölflex Classic 3G1,5. Da hätte ich auch keine Bedenken diese im gleichen Kanal zu verlegen.

Gruß René
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#3
Hallo, zur strikten Trennung von Wechsel- und Gleichspannung kannst Du Dir ein Farbsystem überlegen und/oder mit _Kabelmarkern_ arbeiten. Trennung Strom/Wasser erklärt sich wohl, wer will für die Dichtigkeit garantieren. Gruß

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#4
Hallo,

bei der Trennung vom 230 und 24/12 reicht es tatsächlich unterschiedliche Kabel zu verwenden und die unterschiedlichen Spannungen nicht in ein Kabel zu bringen.

Wenn du allerdings vorhast keine Kabel, sondern einzelne Aderleitung zu verlegen, dann macht die Trennung durch den Kanal Sinn.
Allerdings sind einzelne Aderleitungen auch deutlich gefährdeter für Verletzungen der Isolation - das würde ich also nicht unbedingt favorisieren, auch wenn man dadurch Gewicht sparen kann.


Grüße Dirk
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#5
Die Verlegung in getrennten Kabelkanälen soll ja verhindern das die Kabel an einer Stelle die gleiche Beschädigung abbekommen und so ein Stomfluss von einem in das andere System stattfindet. Insofern sollte es reichen wenn du den einen in den anderen Kanal legst. Ob das den rechtlichen Vorschriften genügt kann ich dir aber nicht sagen. Ich hatte auch schon darüber nachgedacht es so zu machen, weil mehrere Kanäle nebeneinander nicht wirklich schick aussehen. Um Verwechslungen zu vermeiden verlege ich jetzt aber 12V in einem Kanal oben hinter den Hängeschränken, 230V unten.
914 AK BJ 88 mit OM366LA und Splitgetriebe
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#6
Guten Morgen zusammen,

grundsätzlich wäre beides möglich.
Kabelkanal in Kabelkanal als räumliche Trennung, die Hersteller machen ja auch nur einen Steg in den Kanal.
Die Trennung ist aber nur bei Energieversorgung / Kommunikationsleitungen erforderlich.

Bei gemeinsamer Verlegung von Kleinspannung (12V/24V) und Niederspannung (230V/400V) in einem Kabelkanal muss lediglich die Isolation der Leitungen der Kleinspannung nach der "höheren" Bemessungsspannung ausgelegt sein - so ist es zumindest im Schaltschrankbau.
Sollte es im Fahrzeugbau anders sein klärt mich bitte auf.

Als Beispiel bedeutet das: Wer für die 12V-Seite eine Einzelader H 05 V - K 2,5qmm verwendet darf die mit einer H 07 V-K-Einzelader für 230V in einen Kanal werfen.

Wer für 230V allerdings eh ein H 05 V - K 3x1,5qmm verwendet kann es auch problemlos zu den Einzeladern mit 12V werfen, da ist ja nochmal Isolierung drumrum.

Aus meiner Sicht ist also die "gemeinsame Verlegung" im Fahrzeugbau eher vernachlässigbar bzw. zulässig - ich würde eher aufs Durchscheuern achtgeben! Leitungen nie an Blechteile, immer im Schutzrohr außerhalb des Kabelkanals, Leitungsbündelung an entsprechenden Schraubsockeln etc.

Prost!
Grüße, Max

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Lern Metzger, dann iss' Wurscht wasd machst!
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#7
Hallo liebe Leute,
ich möchte noch ergänzen,  dass es den TÜV Ingenieur nicht intetessiert hat. Nur, ob es ein Fachmann gemacht hat.
Gruß Klaus
Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket: Mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir lieget.

J.W. v. Goethe
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.