Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Bremse Hinterachse
#11
Hi,

in den nächsten Schritten habe ich dann die Nabe aufgesetzt, das Radlagerspiel eingestellt und die Notlösevorrichtung wieder zurückgedreht. Dann gestartet, Druck aufbauen lassen, mehrmals Bremse betätigt (wegen der Nachstellvorrichtung) und dann Feststellbremse rein.

Ergebnis:
Keine Bremswirkung hinten rechts, nichts, nada?

Mist, doch die Spreizkeileinheit. Also man wird ja schneller, alles wieder auseinander.

Deswegen spare ich mir Bilder vom Zusammenbau und zeige stattdessen Bilder vom weiteren Zerlegen Zunge rausstreckend Zunge rausstreckend Zunge rausstreckend 

Grüße
Sascha
Zitieren
#12
Also weiter:

Die Bleche wieder hinten ab und den Federspeichermembranzylinder an den vier Schrauben lösen:
   

Die Schläche habe ich dran gelassen und den Zylinder auf Holz abgelegt.
Die Spreizkeileinheit ist noch von hinten mit zwei Inbusschrauben befestigt. Diese entfernen. Die Schrauben waren wohl mit Dichtmasse (möglicherweise Hylomar) eingesetzt. Schraubensicherung war es jedenfalls nicht.
   

Mit leichten Hammerschlägen läßt sich jetzt die Spreizkeileinheit entfernen. Von hinten ist noch ein O-Ring zwischen Spreizkeileinheit und Federspeichermembraneinheit drinnen.
   

Da liegt sie nun und wartet auf Ersatz:
   

Im Moment hat der Götterbote Hermes erheblich Probleme, ein kleines Paket zuzustellen, in dem die neue Spreizkeileinheit drinnen ist. Ich warte nun schon über eine Woche auf das Paket, aber nix rührt sich Überrascht Überrascht Überrascht
Zitieren
#13
Hallo x-molich,

deine Annahme das Radlager an der Hinterachse wird mit dem Öl vom Differential geschmiert trifft nicht zu !
Die Radlager müssen gut mit Fett geschmiert werden, in die Radnabe kommt dann noch eine Fett-Reserve. Pro Seite ca 150 g.
Es kann Öl vom Differential in die Radnabe kommen wenn das Fzg schräg steht, dieses Öl läuft dann wieder in das Differential zurück wenn die Achse wieder waagrecht steht. Konstruktiv ist kein Ölumlauf zu den Radlagern vorhanden! Wenn die Achse immer waagrecht steht wird kein Öl zu den Radlagern kommen. Richtig ist dass dieses Öl das Fett aus den Radlagern " waschen "  kann.
Die Spreizkeileinheit benötigt eine Grundeinstellung sonst kann sie nicht arbeiten! Hierzu die Ankerbleche abschrauben und mit einer Fühlerlehre ein Spaltmass von 0,7 mm zwischen Bremsbelag und Bremstrommel einstellen. ( an beiden Bremsbacken )
Die Spreizkeileinheit zusätzlich zum O-Ring mit Dichtmasse einbauen, wenn an der Anlagefläche Wasser eintritt, führt dies zum Ausfall des Kombizylinders! ( teuer  Verwirrt )
Das Erneuern der Fettfüllung der Radlager ist sogar eine Wartungsarbeit laut MB-Wartungsblatt.

Grüße Stefan und viel Erfolg mit der Bremse
Zitieren
#14
(12.10.2018, 22:00)naumi0 schrieb: Hallo x-molich,

deine Annahme das Radlager an der Hinterachse wird mit dem Öl vom Differential geschmiert trifft nicht zu !
Die Radlager müssen gut mit Fett geschmiert werden, in die Radnabe kommt dann noch eine Fett-Reserve. Pro Seite ca 150 g.
Es kann Öl vom Differential in die Radnabe kommen wenn das Fzg schräg steht, dieses Öl läuft dann wieder in das Differential zurück wenn die Achse wieder waagrecht steht. Konstruktiv ist kein Ölumlauf zu den Radlagern vorhanden! Wenn die Achse immer waagrecht steht wird kein Öl zu den Radlagern kommen. Richtig ist dass dieses Öl das Fett aus den Radlagern " waschen "  kann.
Die Spreizkeileinheit benötigt eine Grundeinstellung sonst kann sie nicht arbeiten! Hierzu die Ankerbleche abschrauben und mit einer Fühlerlehre ein Spaltmass von 0,7 mm zwischen Bremsbelag und Bremstrommel einstellen. ( an beiden Bremsbacken )
Die Spreizkeileinheit zusätzlich zum O-Ring mit Dichtmasse einbauen, wenn an der Anlagefläche Wasser eintritt, führt dies zum Ausfall des Kombizylinders! ( teuer  Verwirrt )
Das Erneuern der Fettfüllung der Radlager ist sogar eine Wartungsarbeit laut MB-Wartungsblatt.

Grüße Stefan und viel Erfolg mit der Bremse
Hallo Stefan,

das mit dem Fett/Öl habe ich anders gedacht, weil auf der einen Seite kaum was drin war und auf der jetzigen Seite sehr viel. Dann muß ich da mehr Fett reinpacken.

das mit der Grundstellung der Spreizkeileinheit ist mir aus Original Mercedes Unterlagen bekannt. Auch das mit der Dichtmasse.

Wenn das Erneuern der Fettfüllung Wartungsarbeit ist, dann ist das sicher auch gut, daß das jetzt hier steht. Ich schätze mal, daß das bei den alten Fahrzeugen vernachlässigt wird.
Muss ich dann die linke Seite auch nochmal fetten.

Grüße und danke
Sascha
Zitieren
#15
Hallo Sascha,

für die Arbeit Fettfüllung der Radnaben erneuern werden die Radlager gereinigt, dann neu gefettet.
Hierbei nicht nur von außen Fett auf den Rollensatz auftragen sondern das Fett durchdrücken, dafür gibt es eine " Fettdusche".
Man kann sich für den Heimgebrauch auch ein Klumpen Fett innen auf die Handschale legen und das Lager dann dort durch schnelles mehrmaliges durchdrücken fetten.
Sieht dann so aus wenn der Käfig richtig mit Fett gefüllt ist (gemeint ist die hintere Hälfte, das Fett muß am gesamten Umfang durchgedrückt sein ):
   
Grüße Stefan
Zitieren


Gehe zu: