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Forums-Reifendruck-Regelanlage
#31
(16.01.2019, 17:27)naumi0 schrieb: Dazu wurden der Druckregler, das Relaisventil und ein Manometer als Versuchsaufbau verbunden.

Genau aus diesen drei Teilen besteht meine Reifendruckregelanlage und in der Box von ti.systems ist auch nichts anderes drin.

Relaisventil Wabco 973 011 000 0

Druckregler NORGEN R07-205-RNMG
https://www.landefeld.de/artikel/de/r07-...-IMI034039

Glycerin-Einbaumanometer MSE 1063 GLY CR
https://www.landefeld.de/artikel/de/r07-...-IMI034039

Man kann das System von ti.systens noch etwas verbessern, indem man ein zweites Manometer einbaut. Eines für den Reifendruck, eines für den Steuerdruck. Dann noch einen zusätzlichen kleinen 5 Liter Druckluftbehälter, der den Steuerdruck für den Druckregler/Relaisventil während des Befüllens speichert. Der kleine Druckluftbehälter muss dann mit einem Rückschlagventil gegen den Druckluftkreis 24 abgesichert werden, sonst könnte er den Steuerdruck beim Befüllen nicht aufrecht erhalten.

Ohne das zweite Manometer und ohne den zusätzlichen kleinen Speicherbehälter kann man, falls der Befüllvorgang einmal gestartet ist, den Steuerdruck nicht mehr ablesen und auch nicht mehr verstellen. Das Manometer zeigt den Reifendruck an und es fehlt Luftdruck, um den Steuerdruck gegebenenfalls zu erhöhen.

So wie ti.systems es gemacht hat, zeigt das Manometer zuerst den Steuerdruck an. Sobald die Spiralschläuche angeschlossen sind, zeigt das Manometer den Reifendruck an. Der Steuerdruck sinkt dann auf den Reifendruck ab, wird aber fortlaufend nachgeregelt, da an dem Druckregler immer noch der gewünschte Zieldruck eingestellt ist.

Gruß
Burkhard
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#32
Hi,

(16.01.2019, 17:27)naumi0 schrieb: Für die Bauteile muß man ca 65,-€ rechnen. Ein Gehäuse fehlt natürlich noch. Ob da jeder selbst was bauen möchte oder ob wir hier zusammen uns was ausdenken und eine Blende Lasern lassen, mal sehen.

Super, sieht sehr vielversprechend aus. Wenn Du mir eine Zeichnung/Skizze machst frage ich gerne metallverarbeitende Unternehmen in meiner Region an, habe eine ganz gute Auswahl von Unternehmen mit zig Technik-Möglichkeiten an der Hand

(16.01.2019, 20:14)burkhard schrieb: Man kann das System von ti.systens noch etwas verbessern, indem man ein zweites Manometer einbaut. Eines für den Reifendruck, eines für den Steuerdruck. Dann noch einen zusätzlichen kleinen 5 Liter Druckluftbehälter

Klasse Burkhard, vielleicht so was?

https://www.landefeld.de/artikel/de/crvz...gIzkvD_BwE

Gruß

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#33
Ich habe sowas genommen. Das ist für Druckluftanlagen beim LKW zugelassen und die Anschlussgewinde passen auch zu den Wabco/Voss Teilen. Um die Füllzeiten beim Start zu minimieren, habe ich statt eines Rückschlagventils ein Überströmventil ohne Rückströmung (7,8 Bar) von Wabco genommen.

Ich habe am Druckluftkreis 24 noch einen zusätzlichen 30 L Druckluftbehälter als Booster für die Reifendruckregelanlage. Da ist ein Überströmventil ohne Rückströmung statt eines Rückschlagventils besonders wichtig, um die gesetzlich geforderten Füllzeiten einzuhalten.

https://www.linnemannschnetzer.de/druckl...11668.html
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#34
Mal etwas Praxis als Ergänzung:

Die beste und billigste Entscheidung war bei mir, gegenüber dem Originalventil ein zweites an der Felge anzubringen. Das erspart die Kniebeugen und das nervige Prüfen, ob der richtige Luftdruck erreicht ist. Man schließt dort ein Manometer an und kann entspannt zuschauen, bis der richtige Druck beim Aufpumpen oder Ablassen erreicht ist. 

Alternativ schraubt man auf das zweite Ventil die Tiremoni-Sensoren drauf. Dann kann man beim Kaffeetrinken zuschauen bis der Druck erreicht ist (Achtung: Die Sensoren aktivieren sich erst bei der Fahrt, man muss also erst mal ein Stück rollen). Das zweite Ventil hat auch den Vorteil, dass die Sensoren immer drauf bleiben können. Ich bin nämlich vorher meistens mit drei Sensoren aus der Wüste zurück gekommen.

Außerdem habe ich vorne an den Trittstufen beiderseits jeweils einen Druckluftanschluss, der über ein gemeinsames Elektroventil be- oder entlüftet werden kann. Daran stecke ich meine beiden Spiralschläuche und befülle oder entlüfte achsweise. Geht schnell und unkompliziert.

Bernhard

PS: Wir sind für ein Jahr in Australien unterwegs und da ist Druckanpassung Teer-Gravel-Sand permanent gefragt. Bisher bin ich mit der Lösung absolut zufrieden. Billig und zuverlässig.

PPS. Mit der südamerikanischen Lösung habe ich früher auch schon geliebäugelt. Das geht prima in der freien Wüste. Hier in Down Under mit der Halbwüstenvegetation und den meist schmalen Toyota-Tracks wären die Schläuche spätestens nach drei Tagen abgerissen.
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