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Kabinenbau Zwischenrahmen und Überhang hinten
#1
Moin, ich befasse mich derzeit mit dem Zwischenrahmen und der Kabine. 

Nun möchte ich das Maximale aus der Fahrzeuglänge rausholen und plane einen Überhang von 60% des Radstandes. Das sind bei mir 186cm ab Radnabe. Da der Lkw aber am ende auch noch optisch ansehnlich aussehen soll, bekommt der Koffer am Heck eine 45° Schräge. 

Diese würde allerdings erst 30 cm hinter dem Lkw-Rahmenende beginnen. Das heißt, wenn ich einen Federgelagerten ZWR realisiere, würde dieser hinter dem Festlager noch weiter gehen. Allerdings weiß ich nicht ob dies nötig ist oder kann der Boden der Kabine auf den letzten 30 cm frei tragend sein. 

Habt ihr Erfahrungen damit? Bin ich auf dem Holzweg? 

Anbei habe ich eine kleine Handskizze zum Verständnis gefertigt. 

Grüße Jonathan


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Es gibt immer was zu tun!
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#2
Zitat:Allerdings weiß ich nicht ob dies nötig ist oder kann der Boden der Kabine auf den letzten 30 cm frei tragend sein.

Hallo Jonathan, ich denke das hängt entscheidend von der Steifigkeit/Selbsttragefähigkeit der Bodenkonstruktion des Aufbaus ab.
Gruß

Stefan
Flüsternd  Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergrößert und große Dinge nicht erfasst  Zwinkernd
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#3
Hallo Jonathan,

grundsätzlich läßt man den Aufbaurahmen über die ganze Länge des Kabinenbodens gehen.
An den Längsträgern werden ja noch die Querträger die li und re bis zur Kabinenwand gehen angeschweißt. Die Gewichtskraft der Kabine wird zu einem großen Teil im Bereich der Außenwände in deinen Aufbaurahmen eingeleitet. ( anders bei einem LKW mit Pritsche, hier steht die ganze Last auf dem Pritschenboden ) 
Also Längsträger durchgehend über die gesamte Kabinenlänge und am Anfang und Ende des Aufbaurahmens einen durchgehenden Querträger.

Grüße Stefan
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#4
Hi, 
danke für eure Antworten. 

Das die Träger durchgehen sollten ist plausibel und ich bin auch davon ausgegangen. Meint ihr die können 30cm über den Hauptrahmen überstehen? Ich habe leider noch kein Bild gefunden bei dem es so zu erkennen ist. Allerdings hat ja der eine oder andere beim genannten Radstand auch schon einen Shelter mit 45° Schräge auf seinen Lkw gepflanzt. Die müssten ja eigentlich das gleiche "Problem" gehabt haben. 

Grüße
Es gibt immer was zu tun!
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#5
Hallo, schau mal, so ist bei unserem LKW der ZR über den Chassis-Rahmen hinaus verlängert bzw. der schubfeste Verbund realisiert. Gruß

Stefan

[Bild: attachment.php?aid=1662]
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#6
Hallo Jonathan,

ich planen meinen Zwischenrahmen so ähnlich wie du mit Überhang und sehe keinen Grund dies nicht zu machen (abgesehen vom verschlechterten Böschungswinkel). Bei der Auslegung muss natürlich der Hebel und die erhöhten auftretende Kräfte durch die Ersatzräder / Träger hinten berücksichtigt werden.
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Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.