Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Zwischenrahmen für LN2
#61
Hallo Romano,

danke, das eine Video kannte ich noch nicht, ist aber interessant.

Meine Frage an die Experten :

warum sollte eine Vierpunktlagerung einen Montagerahmen haben und eine Dreipunktlagerung benötigt diesen nicht ? 

Namhafte Hersteller bauen ja mittlerweile (vielleicht aus "Vorsicht/Gewährleistung") fast ausschließlich eine Dreipunktlagerung ein. Diese leitet doch die gleichen Kräfte in den Fhz.-Rahmen an drei Stellen, wie bei einer Vierpunktlagerung an vierstellen(oder sogar 6) eingeleitet wird. ???
 
Tendiere mittlerweile zum Bau einer Dreipunktlagerung mit Festlager direkt über der Achse(oder kurz hinter der Achse(besseres Lochbild).
Den Hilfsrahmen für die Dreipunklg. würde ich bei einem Aufbau (ohne Flüssigkeiten unter 900 Kg) mit 100er Kastenprofil planen.  Ohne Montagerahmen.
Mir fällt es noch schwer die genaue Höhe des Freiraums zu bestimmen, ist der Rahmen erst gebaut, ist`s zu späht...

Nochmal: bei einem (vorgeschriebenen Montagerahmen) wird doch der Fhz.-Rahmen in seiner Verwindungsfähigkeit gehemmt ??? Sehe ich da was falsch? Ist ein solcher verbaut, wie bei einer ordentlichen Vierpunktlagerung, kann der Fhz. -Rahmen doch nicht mehr uneingeschränkt verwinden ?
Habe bei einem MB Partner die BW Lkw`s angeschaut, super massiv und niemals so beweglich, da hält im Gelände das eine das ander festLächelnd

Kommentiert dies bitte, danke
Grüße Peter
Zitieren
#62
Hallo Peter

Die Achsverschränkung ist am grössten ohne jeglichen Aufbau. Jede Art von Aufbaulagerung bringt eine gewisse Minderung dieser Verschränkung. Die Frage ist aber, ob du wirklich so eine massive Verschränkung brauchst. Stell dir mal das Gelände vor, welches du befahren müsstest, um schon nur an die Nähe der Grenzen deiner Verschränkung  zu kommen, und falls es mit dieser fertig wäre, heisst das noch lange nicht, dass du mit drei oder zwei angetriebenen Räder nicht weiter kommst....du hast ja auch noch die Sperren!
Zudem ist der Schwerpunkt bei den meisten Fahrzeugen mit Kofferaufbauten eher hoch, was sich im Gelände auf den  Adrenalnispiegel des Fahrers bzw. der Fahrerin auswirkt.....daher denke ich, dass unsere Fahrzeuge im besten Fall mal durch ein unebenes Flussbeet fahren oder auf einem steinigen Weg sich bewegen. Schon nur die Kenntnis zu erlangen, wo die Grenzen mit so einem Fahrzeug sind, ohne ein grösseres Risiko einzugehen, ist nicht ohne!

Gruss Romano
Zitieren


Gehe zu:



Mercedes-Benz LK / LN2 (Leichte Klasse)

Der LK/LN2 (Baumuster 673, 674, 675, 676, 677, 678, 679) ist der Nachfolger des LP (leicht) und der Vorgänger des Atego. Er wurde im Daimler-Benz Werk Wörth am Rhein und später auch im Werk Ludwigsfelde (der erste LK/LN2 814 rollte dort am 8.2.1991 vom Band) gebaut.
Er deckte die Baujahre 1984-1998 ab und wurde mit folgenden Motoren ausgeliefert: OM 364 (Vierzylinder), OM 364 A (=Aufladung =Turbolader), OM 364 LA (=Turbolader und Ladeluftkühlung), OM 366 (Sechszylinder), OM 366 A, OM 366 LA und OM 904 LA (Vierzylinder Eco Power).
Es gab den LK/LN2 mit den Verkaufsbezeichnungen 609 (Export), 709, 809, 811, 814, 814 Eco Power, 817, 914, 914 AK (=Allrad Kipper), 917, 917 F (=Feuerwehr), 917 AF (=Allrad Feuerwehr), 920 AF, 924 AF, 1114, 1114 AK, 1117, 1120, 1120 F, 1120 AF, 1124 F, 1124 AF, 1224 F, 1224 AF, 1314 AK, 1317 AK, 1324 AK und 1524 F. Dabei stehen die hinteren beiden Ziffern grob für die Motorleistung (x10 nehmen) und die davor stehende(n) Ziffer(n) grob für das zul. Gesamtgewicht in t.